Mittwoch, 24. August 2016

Besuch im Britzer Garten Berlin

Der 90 Hektar große Britzer Garten, erst 1985 für die BUGA angelegt, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Doch es gibt zwei "Pflichttermine", die man als Blumenfreund nicht verpassen darf: Im Frühjahr das Tulpenfest Tulipan mit Millionen blühender Frühlingsboten und im Spätsommer das Dahlienfeuer, nicht minder beeindruckend. Zumal im Sommer auch Stauden- und Rosengarten mit wunderschönen Farbspielen betören und die Sommerbeete der Gärtner absolute Hinkucker sind.

Beginnen wir mit ein paar Impressionen der Sommerbeete, auf denen sich die kreativen Gründäumlinge jedes Jahr so richtig austoben können:











Weiter geht es im Rosengarten:









Im Staudengarten scheint die Zeit stehengeblieben zu sein:











Aber der Höhepunkt war natürlich wieder das alljährliche Dahlienfeuer:











Hier geht es zur opulenten Bildergalerie mit noch mehr Fotos vom Dahlienfeuer 2016



Hier entlang zur Bildergalerie vom vergangenen Jahr 2015








Und hier zum Tulipan, dem Tulpenfest aus 2015

Montag, 22. August 2016

Perlpilz-Pfanne


Nach den Regengüssen der vergangenen Tage hofften wir auf erste Pilze bei uns in Berlin. Im Tegeler Forst am Fuße der Baumberger Düne, einem wunderschönen Naturschutzgebiet im Norden Berlins machten wir uns auf die Suche. Doch wir waren zu früh, die Ausbeute war recht einseitig. Einzig den Perlpilz (Amanita rubescens) fanden wir in rauhen Mengen, er ist allerdings nicht unbedingt eine Perle der guten Küche, im Gegenteil: Geschmacklich lahmt er etwas. 


( Opinel-Messer von wohlgeraten )


Da hilft auch sein verlockender Zweitname "Fleischchampignon" nicht über mangelnde kulinarische Sensationen hinweg. (Und auch seine Bezeichnung "Rötender Wulstling" ist nicht wirklich appetitanregend, lach....) Einen einzigen (sehr hübschen) Butterpilz fanden wir dann doch noch, und das macht dann jetzt schon Lust auf den kommenden Monat. 


                                

Wie bei jedem Pilzgericht erfolgt vor dem Vergnügen die Arbeit, bedeutet säubern, putzen, kontrollieren, schneiden... Macht natürlich an der frischen Luft dann doch deutlich mehr Spaß!
Zurück zu Geschmack & Zubereitung: 
Den sehr milden Geschmack kann man kreativ aufpeppen, die Giftstoffe verschwinden allerdings erst, wenn man ihn komplett durchgart. Tipp: In sehr dünne Streifen schneiden!


Nun etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und eine grob geschnittene Zwiebel anschwitzen, die Butter mit frischen Kräutern aromatisieren (wir verwendeten Oregano, Thymian, Estragon und Rosmarin, aber da sei jeder sein eigener Küchen-Chef).
Die fein geschnittenen Perlpilze hinzugeben, auf kleiner Flamme mindestens 10 Minuten schmurgeln lassen, mit einem halben Glas Weisswein ablöschen und weitere 5 Minuten ziehen lassen.


Fast fertig: Noch zwei Eier in die Pfanne schlagen, alles gut vermengen und kräftig salzen und pfeffern. Da das Ergebnis nun von, sagen wir mal etwas "labberiger" Konsistenz ist assen wir unsere Perlpilz-Pfanne auf einem gut gebräunten Toast, dazu hätte prima ein kräftiger Sauerampfer-Salat vom Dachgarten gepasst, aber da hatten wohl ein paar Schnecken was dagegen.


Fazit: War deutlich leckerer als erwartet und steht nun bei uns auf der Speisekarte als Pilzgericht, das einem die Vorfreude auf die Saison verkürzt.


Lust auf noch mehr Geschichten & Rezepte rund um Pilze?
Dann einfach hier entlang, bitteschön.

Samstag, 16. Juli 2016

Unser Libellen-Pärchen !!


Neulich kam uns auf dem Dachgarten ein Männchen der Blutroten Heidelibelle besuchen, und verwendete als Ausguck und Startrampe einen schräg in die Erde gesteckten dünnen Bambus-Stab:





Heute gesellte sich auch ein Weibchen hinzu, noch flogen sie sich verschämt aus dem Weg, aber es herrscht nun die Hoffnung auf  Nachwuchs !





Montag, 11. Juli 2016

Bilder-Spielerei

Gärten waren schon immer beliebte Motive von Malern aller Genres, am berühmtesten ist wahrscheinlich Monet mit seinen unzähligen Seerosen-Bildern, erstellt im eigens dafür kreierten Garten. Wer von seinem eigenen Garten einmal ähnliche "Kunstwerke" haben möchte aber Kosten & Aufwand scheut dem sei eine kleine aber feine Seite im Internet ans Herz gelegt, natürlich kostenfrei und ohne Anmeldung. Auf lunapic kann man sein eigenes Foto hochladen und im Handumdrehen per Mausclick mit allen nur erdenklichen Effekten versehen.
Wir machen heute mal Kunst :-)
Hier das Foto, das ich hochgeladen habe, die Essecke auf unserem Dachgarten:


Und hier die Ergebnisse der virtuellen Künstler:









Noch ein Versuch, hier das Original-Foto:






Und so einfach gehts: Auf die Seite www.lunapic.com gehen und auf die Schaltfläche "Browse" klicken (rote Pfeile sind von uns eingefügt), ein Foto vom PC auswählen und hochladen.



Ist das Foto hochgeladen unter dem Reiter "Effects" die Option "Famous Art" anwählen und dann einfach mal herum probieren.
Man kann die Ergebnisse auf seinen PC laden oder mit einem Klick in allen sozialen Netzwerken (Facebook, Tumblr, Twitter, Pinterest etc) teilen.
Viel Spaß!


Dienstag, 5. Juli 2016

husch husch ins Körbchen!

Kein Urlaub auf Sylt vergeht ohne einen Besuch (und natürlich einen Einkauf!) bei meinem Lieblings-Pflanzencenter. Stets bringen wir ein paar grüne Souvenirs mit, um auch bei uns in Berlin das Urlaubs-Gefühl zu haben. Diesesmal: Strandroggen und Lavendel im Korb!
Geflochtene Körbe als Pflanzübertopf sind ja seit einiger Zeit ganz groß in Mode und passen perfekt zu gleich zwei aktuellen Gartentrends: Dem Bauern- oder Cottage-Garten und dem Garten mit maritimem Flair. Wir bedienen gleich beide Trends: Ein üppiger Lavendelbusch findet sein neues Zuhause in einem großen runden schlichten Korb, und mein geliebter Strandroggen mit den wunderschönen silber-graugrünen Blättern landet in würfelförmigen Körben.
Der Strandroggen verbeitet sich irrwitzig schnell, schon im kommenden Jahr werden beide Körbe komplett gefüllt sein, Bis dahin wird tief in die maritime Deko-Kiste gegriffen, mit Sand, Muscheln, Steinen und Treibholz erzeugt man sofort echtes Strand-Feeling.



Da die Körbe im Originalzustand noch viel zu "neu" aussahen musste ich dezent nachhelfen: Mit einem Schwamm, in hellgrauen Lack getunkt, und dann locker über das Flechtwerk gewischt erzielt man den Effekt von einem langen Leben in Sonne, Wind, Salzwasser und Sand.



Nun haben wir in der Frühstücksecke auf dem Dach jeden Morgen Urlaubsstimmung, toll!





Montag, 6. Juni 2016

Olivenöl-Vase




Das Olivenöl mit Basilikum ist nicht nur lecker, sondern ich finde die Dose auch sehr hübsch. Fix wie nix den Deckel mit einem Dosenöffner entfernt, und schon hab ich eine kleine rustikale Vase.