Sonntag, 15. November 2015

Brot-Tüten-Windlicht





Kleine Bastelei für Zwischendurch:
Man benötigt Brot-Tüten aus Papier, einen Locher, große Gläser (ich verwendete Weck-Gläser), Kerzen und eventuell Geschenkband.







Die Tüten im Zickzack falten, nach Belieben Locher hinein stanzen, entweder versetzt oder in einer geraden Linie, dann über das Glas stülpen, Kerze rein und schon fertig!






Die Brot-Tüten eignen sich auch prima als Lastminute-Adventskalender: Oben die Tüte einmal umknicken, links und rechts ein Loch rein, Nummer drauf schreiben. Dann befüllen, durch die Löcher ein Band fädeln, mit Aufklebern verzieren.

Donnerstag, 12. November 2015

Rotkohl mit Preisselbeeren? JAAAA



Zwischendurch kurz ein Mini-Tipp: In den Rotkohl gebe ich stets auch ein Glas Orangensaft sowie zwei dicke Löffel Preisselbeeren (aus dem Glas), dazu Wacholderbeeren und Lorbeer. Probiert´s mal aus, ist oberlecker :-)

Sonntag, 8. November 2015

Sonntagsspaziergang am Tegeler Fließ

Bei uns in Berlin-Hermsdorf befindet sich direkt vorm Haus eine wunderschöne Bachauenlandschaft, die zum Naturschutzgebiet Tegeler Fließ gehört. Zu jeder Jahreszeit ist dort ein Spaziergang ein Erlebnis, aber gerade im Herbst entfaltet die Landschaft einen wunderbar rauhen Charme. Aber seht selbst:



 



Samstag, 7. November 2015

Herbstliche Suppen-Inspiration

Hurra, der Herbst ist da! Große Freude deshalb, weil man nun wieder all die deftig-herzhaften Suppen und Eintöpfe fabrizieren kann, auf die man sich den ganzen Sommer - seien wir doch ehrlich - schon gefreut hat. Heute soll es aber kein Rezept (im herkömmlichen Sinn), sondern "nur" eine Inspiration geben: 

Gemüse-Süppchen mit dem gewissen Extra

Deshalb kein "Rezept" mit genauen Mengenangaben, weil es für diese Süppchen unendlich viele Variationen gibt. Je nach Geschmack und Laune kann man nämlich so gut wie ALLES, was der Gemüsehändler gerade bietet verwenden. Mein Tisch sah nach dem Einkauf so aus:



Und das ist meine

Einkaufsliste

Kartoffeln
Lauch
Karotten                                           
Zwiebel
Ingwerknolle
Petersilienwurzel

Petersilie
Majoran
Lorbeerblätter
Pfefferkörner

Weisswein
Hühnerbrühe
Sahne

wahlweise:
Schinkenwürfel
Croutons
Walnüsse

Baguette

Zubereitung


Ingwer und Kartoffeln schälen und kleinschneiden, das Gemüse putzen und kleinschneiden, mit einer Handvoll Kräuter, ein paar Pfefferkörnern und ein oder zwei Lorbeerblättern in der Hühnerbrühe weich kochen.


Übrigens: Majoran und Ingwer harmonieren wunderbar miteinander! Riechen Sie mal an einer frisch geschälten Ingwerknolle und danach an ein paar Majoran-Blättern. Das volle Aroma entfalten sie, wenn man sie zuvor ein bisschen "knetet". Bei mir stellt sich sofort Urlaubsstimmung ein...



Ist das Gemüse weich gekocht nimmt man 2-3 Tassen der Hühnerbrühe ab und gibt das Gemüse durch ein Sieb. Vom Gemüse eine gute Schöpfkelle beiseite  stellen, das wird später die Einlage in die Suppe.

Nun das gekochte Gemüse, die Hühnerbrühe, den Rest der Gewürze und ein Gläschen Weisswein in den Mixer und fein-cremig pürieren. Kurz abschmecken, salzen und pfeffern.

Zum Servieren gibt man noch ein oder zwei Esslöffel des nicht pürierten Gemüses über den Teller, ein paar Petersilie-Blätter, einen Klecks Sahne, und wahlweise kurz angebratene Schinkenwürfel,  Croutons oder Walnüsse - oder gleich alles :-) Dazu passt perfekt ein herzhaftes Baguette.

Und das sieht dann (mit Walnüssen) so aus:



(nicht unerwähnt soll bleiben mein Dank an Mel von der GourmetGuerilla und Vitamix)
                

Mittwoch, 4. November 2015

Gruß aus der Küche: Wachtelei mit Räucherlachs



Ich bin gerade beim Probe-Kochen für ein festliches Weihnachts-Menu und immerhin schon beim "Gruß aus der Küche" angelangt. Diese schöne Tradition - auch bekannt als "Amuse Gueule" oder "Amuse Bouche", also Gaumen/Mund-Freude, wird im privaten Kreis viel zu selten gepflegt. Dabei macht es Spaß, winzig kleine Häppchen zu kreieren, die die Vorfreude auf das Menu steigen lassen. Und - zugegeben: Man kann auch ein ganz klein bisschen dabei angeben.....


Ich teste heute Wachteleier aus dem Wasserbad. Wachteleier gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, sie klingen exklusiv und teuer, sind es aber nicht: Gut 10 bis etwa 20 Cent kostet ein Ei. Geschmacklich sind sie den Hühnereiern eindeutig überlegen, sie haben einen sehr kräftigen Geschmack und ein leicht nussiges Aroma. Aber sie sind nicht einfach zu handhaben, denn sie haben einerseits eine sehr dünne Schale und andererseits eine äußerst zähe Eihaut. Einfach aufschlagen kann man sie nicht. Am besten geht es so: Man nimmt ein geriffeltes Messer, schlägt sanft auf die "Breitseite" des Wachteleis und ritzt dann mit dem Messer einen Schlitz hinein und klappt die beiden Eihälften auf. 


Extra-Tipp: Gut erhaltene Eierschalen lauwarm auspülen und aufbewahren, sie eignen sich prima als Oster-Deko.


In einem Top erhitze ich nun Wasser und geben die Eimasse in kleinen Gläschen (hier die billigen Teelichter vom schwedischen Möbelhaus) ins Wasserbad, ganz zärtlich wird gesalzen und gepfeffert, und nach 6-8 Minuten sind die Eier gar. 

Mein heutiger Test: Mit geräuchertem Lachs, einem winzigen Klecks Meerettich-Sahne und einem Hauch von Dill.
Natürlich kann man die leckeren Winzlinge auch einfach hartkochen, ich machte sie neulich mit Aioli-Creme und Kaviar, kam ziemlich gut an :-)




Dienstag, 3. November 2015

Buchteln mit Marmeladenfüllung


Manchmal sind die schlichtesten Rezepte die besten: Heute gibt es Buchteln. auch Ofen- oder Rohrnudeln genannt. Mit Marmelade gefüllte Germ-Taschen, superlecker noch warm aus dem Ofen mit Vanille-Soße.

für den Teig:
500 g Mehl
80 g Butter
60 g Zucker
2 Eier
1 Würfel Hefe (40 g)
1 Prise Salz
1 Tütchen Vanillezucker
80 g Zucker
200 ml Milch
2 EL Rum
außerdem:
zerlassene Butter
1 Eigelb+ 3 EL Milch
Marmelade zum Füllen


Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, Hefe hineinbröseln, weiche Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz, Rum in die Mulde, mit erwärmter Milch füllen. Alles gut durchkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten ziehen lassen.


Dann den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca 1 cm dick ausrollen und in 8 Quadrate schneiden (geht prima prima mit dem Pizzaroller). Einen TL Marmelade (Himbeer, Pflaume, ...) in die Mitte der Quadrate und die Teig-Pakete zusammen falten.
Die Teigbündel werden kurz in zerlassener Butter geschwenkt, dann in eine gefettete Auflaufform gegeben. Die Buchteln werden noch mit einer Mischung aus Milch und Eigelb bepinselt und kommen in den vorgeheizten Ofen, bei 180 Grad für etwa 35 Minuten. 


 Die fertigen Buchteln mit Puderzucker und Zimt bestreuen, das passt perfekt in die Adventszeit.
 


Karotten-Apfel-Salat mit Pfiff



Das Auge isst heute mit, denn Karotten sind wahre Energiebündel, sie enthalten unter allen Gemüsesorten am allermeisten Carotin, speziell das Beta-Carotin. Der Körper kann Beta-Carotin in Vitam A umwandeln, was man beispielsweise beim Hell-Dunkel-Sehen benötigt. Zudem enthalten Karotten den Ballaststoff Pektin, der im Magen-Darm-Bereich aufquillt und ein prima Sättigungsgefühl vermittelt. 

Für 4-6 Personen rechnen wir mal mit 1 Kilo Karotten, 4 süßlichen Äpfeln und 2 Zitronen. Und natürlich den Pfiff, aber dazu später.....

        
Die Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und bis hinunter auf die Apfel-Schale in eine große Schüssel reiben. Sofort den Saft einer Zitrone darüber geben, damit die Apfelstifte nicht braun werden. Dann die Karotten waschen, eventuell abbürsten, und ebenfalls reiben, den Saft der 2. Zitronen darüber geben, alles gut vermengen.     

Nun 2-3 EL Olivenöl (oder anderes hochwertiges Öl) mit dem Salat vermengen. Denn damit der Körper das carotin in das Vitamin A umwandeln kann benötigt er Fett. Auch in selbstgepressten Karottensaft sollte man stets ein paar Tropfen Öl hinein geben.

Und zum Schluß der versprochene Pfiff: Eine sehr (!) kräftige Prise frisch gemahlenen Pfeffer unterrühren.  Falls Sie es nicht glauben probieren Sie es auf einem Probe-Löffel, es harmoniert irre gut!


Sonntag, 1. November 2015

Das perfekte Wildschweingulasch

Direkt hinter unserem Haus im Tegeler Forst befindet sich ein Wildgehege mit Hirschen und Wildschweinen. 
Nun ja, und ein Sonntagsspaziergang kann sehr inspirierend wirken. Ich will mich ja nicht zu sehr loben, also sagen wir lieber: Wildschweingulasch ganz nach meinem Geschmack. Manchen ist der Geschmack von Wildschwein zu würzig, doch in meinem Rezept erhält das Gulasch eine fruchtig-milde Note und passt perfekt in die Adventszeit.







Einkaufsliste (für 4 Personen)



1 kg Wildschweingulasch   

400 g Pilze (Champignons o. Pfifferlinge)
2 große Zwiebeln  

1/2 L Wildfond
3/4 L Rotwein (halbtrocken, z.B. Dornfelder)
1/4 L Sahne    

Walnussöl
Tomatenmark
Rosmarin
Wacholderbeeren
getr. Nelken
Lorbeerblätter
Preisselbeeren
Salz / Pfeffer










Zubereitung


Fleisch waschen und gut trocken tupfen, Pilze putzen und eventuell halbieren, Zwiebel in große Stücke schneiden. Reichlich Walnussöl in einen großen Top geben und erhitzen, Wildschweingulasch scharf von allen Seiten anbraten, die Zwiebeln hinzu geben und ebenfalls kurz anbraten, salzen und pfeffern,.



Mit einem großen Glas Rotwein ablöschen, kurz aufkochen lassen. Dann den Wildfonds und den restlichen Rotwein hinzu geben.






Einige getrocknete Nelken, 4-5 zuvor leicht zerdrückte Wacholderbeeren, 2-3 Lorbeerblätter, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1-2 Rosmarinzweige, 2 EL Tomatenmark und 3 EL Preisselbeeren kommen auch noch in den Topf.



Im geschlossenen Topf ca eine Stunde sanft schmoren, nach 45 Minuten die Pilze hinzu geben, am Ende mit einem guten Schuss Sahne verfeinern und abschmecken.
Wir mögen es klassisch mit Rotkohl und Klößen, aber dazu passen auch prima Kroketten, Kartoffelpüree oder Spätzle, dazu Bohnen oder Blumenkohl.
Und nun: Guten Appetit!