Mittwoch, 19. April 2017

Mini-Sträußchen am Fenster


Auf einmal ist es draußen wieder so richtig fies: Kalt, windig, regnerisch, es schneit sogar! Um so wichtiger dass man sich den Frühling ns Haus holt. Und da genügt schon der allerkleinste Blumenstrauß um ein bisschen Sonne ins Herz zu zaubern. Meine hängen an Mini-Vasen an schönen Bändern am Fenster. Und da die Sträußchen so extremst winzig sind kann man auch ganz ungewöhnliche Kombinationen wagen.


Tulpe ("Sensual Touch", die in ein paar Tagen satt-orange und riesig aufgeht) mit Olivenzweig:



Oder Vergissmeinnicht mit Märzenbecher:



Oder vielleicht Traubenhyazinthe mit Bärlauchklüte?


 ( und ja, ich weiss, die Fenster müssten dringend geputzt werden, aber wir warten bis nach der Baumblüte. )

PS: Auch auf dem Tisch können Miniväschen ihren ganz großen Auftritt haben, schon ein paar kleine Blümchen vermitteln nämlich den Eindruck von Opulenz & Fülle:


 



Auch schön: Tulpenwiese auf dem Tisch







Frühblüher auf dem Tisch
 

Sonntag, 9. April 2017

Unsere Roten Mauerbienen - das große Krabbeln hat begonnen!

Jedes Jahr erreichen uns neue Hiobsbotschaften, alleine im benachbarten Brandenburg sollen bis zu 40% der Bienenvölker den Winter nicht überlebt haben. Die Ursachen sind vielfältig. Die Varroa-Milbe, Rückstände von Pestiziden in Pflanzen, eine steigende Mäusepopulation.... Fest steht: Ohne die Bienen stirbt der Mensch. Sie - und andere Blütenbestäuber - sind die Garanten für Artenvielfalt und sorgen für die Verbreitung unzähliger Pflanzen, die Mensch und Tier als Nahrung dienen.

Nachdem wir vor zwei Jahren schon gute Erfahrungen mit den Gehörnten Mauerbienen machten sollten es dieses Jahr Rote Mauerbienen (Osmia Bicornis) sein. Als Bienenhotel dient wieder unser Nistblock, der aus übereinander gestapelten Nistbrettern besteht, in die Rillen gefräst sind, die den Mauerbienen als Niströhren dienen. Schon vor einigen Tagen erreichte uns per Post ein kleiner Karton, in dem 100 Rote Mauerbienen in ihren Kokons Winterschlaf hielten.
Da bei uns oben auf dem Dachgarten das Nahrungsangebot noch recht überschaubar war wurde ihr Nickerchen künstlich verlängert: Sie kamen kurzerhand in den Kühlschrank.
Doch heute fing der Pflaumenbaum endlich an prächtig zu blühen, also konnte das große Krabbeln beginnen!
Das Bienenhotel wurde in einem Terrakotta-Kübel direkt neben den Pflaumenbaum gestellt, rechts und links fangen zudem zwei Apfelbäumchen an zu blühen.



Wir mussten nicht lange warten, schon bald kamen die ersten Roten Mauerbienen aus ihren Kokons geschlüpft.
Beim nächsten Bild sieht man in der Bildmitte eine Biene beim Schlüpfen.





Nur Minuten nach dem Schlüpfen fingen sie an, die Umgebung zu erkunden, überall schwirrten sie umher und fühlten sich offenbar sofort heimisch.














In den kommenden Wochen werden die Bienenweibchen die Niströhren im Hotel mit Pollen und Nektar füllen, und dann dort ihre Eier ablegen. Die Larven fressen die Nahrungsvorräte und spinnen sich dort ihren Kokon, in dem sich die Larven verpuppen.
Wenn alles gut geht entwickeln sie sich bis zum Spätsommer zu neuen Bienen.
Im Herbst wird das Bienenhotel geöffnet, die Kokons entnommen und kommen erneut in einen Überwinterungskarton am besten in den Kühlschrank.
Und im nächsten Frühjahr beginnt das große Krabbeln von vorn!
Rote Mauerbienen fliegen übrigens nur etwa 4 Wochen lang. Man muss keinerlei Befürchtungen haben gestochen zu werden: Da sie im Gegensatz zu Honigbienen keinen Staat und keine Königin verteidigen müssen sind sie vollkommen harmlos und niemals aggressiv. Man benötigt auch keinen Garten, es reicht ein kleiner Balkon vollkommen aus.






Donnerstag, 16. März 2017

Mittwoch, 1. März 2017

schlicht & schön: Roter Hartriegel mit getrocknetem Zierlauch

Wir haben eine neue Lieblingsvase! Und die finden wir so schön, dass sie gerne auch die Hauptrolle spielen darf. Roter Hartriegel und getrockneter Zierlauch vom vergangenen Jahr harmonieren perfekt.



Auch mit getrockneten Mohnblüten, Strandroggen oder Baumwollzweig sieht sie toll aus:





Freitag, 24. Februar 2017

Tulpenwiese auf dem Tisch


Wohin man auch schaut, überall gibt es Tulpen im Angebot. Wir haben mal ein paar Ideen, wie man schon mit wenigen Blumen den Tisch in ein Tulpen-Beet verwandeln kann.




1. Tipp: In Deko- und Einrichtungsläden gibt es preiswert Flaschenkisten in diversen Farben. Einfach schlichte Bügelflaschen hineinstellen und schon blüht die Tulpenwiese:














Auch auf einem schlichten Tablett wirken die Flaschen dekorativ.








 Man kann die Flaschen mit Tulpen auch locker über die Tafel verteilen:




Einen schlichten Tontopf mit Erde füllen, Reagenzgläser hineinstecken und mit Tulpen befüllen.









Tulpen kürzen, sodass sie noch gerade eben über den Rand schlichter Wassergläser hinaus ragen, das Glas mit einem Band verzieren.











Mittwoch, 22. Februar 2017

Leichtes & feines Gemüse-Süppchen

Haben Sie gerade mal kurz so etwa 3-4 Stunden Zeit? Nein, nicht zum Lesen des - wie immer kurzen - Textes, sondern zum Zubereiten (und Genießen!) dieses vortrefflichen Muntermachers. Ich bin ja bekanntlich ein echter Suppenkasper, und wenn es draußen fieses Wetter ist bedürfen Herz & Seele dringend ein bisschen Wärme und Zuwendung.

Man benötigt - neben Zeit - einen großen Topf, ein Sieb (und dazu am besten noch ein Mulltuch), scharfes Messer und eventuell eine Schaumkelle zum Abschöpfen.
Einkaufsliste kann wie immer nach Belieben variiert werden, und ich verzichte auf exakte Mengenangaben. Ich verwendete:

 ca 3 Stangen Porree/Lauch, 1/2 Sellerie, 6 Tomaten, 6 Karotten, 1 Zwiebel, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 5-7 Knoblauchzehen, eine Schale braune Champignons, 2 Paprikaschoten, dazu frisches Basilikum und Rosmarin, Lorbeerblätter, schwarze Pfefferkörner, grobes Salz, etwas Olivenöl zum Anbraten und ein großes Glas Weißwein.
(Wer mag kann Fenchel, Auberginen, Zucchini etc ergänzen....)

Obacht: Jetzt schon von allen Gemüsesorten, die später im Teller auf dem Tisch landen sollen einen kleinen Teil beiseite legen, bei uns gab es zusätzlich noch - siehe Bild - Broccoli.
Nun das Gemüse für die Brühe säubern und kleinschneiden, in Olivenöl die Zwiebeln anbraten, das übrige Gemüse dazu geben und ebenfalls kurz andünsten, dann mit dem Weißwein ablöschen. Ein TL Pfefferkörner und 3 TL Salz dazugeben.


Mit kaltem Wasser (ca 3 Liter) aufgießen, aufkochen und mindestens 1,5 Stunden lang köcheln lassen, zwischendurch Schaum eventuell abschöpfen. Dann durch das Mulltuch und das Sieb in einen zweiten Topf geben und die Brühe auf kleiner Flamme noch etwa eine Stunde reduzieren lassen. Die Hälfte abnehmen und einfrieren, so lohnt sich dann auch der ganze Aufwand. In die andere Hälfte auf dem Herd den Rest des kleingeschnittenen frischen Gemüses geben.


Nochmals abschmecken, eventuell einen kleinen Klecks Tomatenmark dazu geben, ca 10 Minuten kochen und: fertig!
Uns schmeckte dazu ganz simpel ein Butterbrot mit Salz&Pfeffer. Guten Appetit!

Noch mehr Suppenlust?
Wie wär´s mit meiner Gute-Laune-Bouillabaisse?