Sonntag, 16. Oktober 2016

Die Gärten der Welt in Berlin: Ein magischer Ort voller Poesie



Kurz vor dem Fall der Mauer wollte man in Marzahn im damaligen Ost-Berlin dem wundervollen Britzer Garten, Austragungsort der Bundesgartenschau, etwas entgegensetzen und schuf den "Erholungspark Marzahn". Doch mit der Jahrtausendwende begann man, aus den eher schnöden Grünflächen etwas weltweit einmaliges zu schaffen: Die Gärten der Welt.

 

Man begann mit einem chinesischen Garten, übrigens dem größten in ganz Europa, dem bald ein japanischer, balinesischer, koreanischer und orientalischer folgten. Auch ein italienischer Renaissancegarten sowie eine Hommage an den berühmten Staudengärtner Karl Foerster dürfen nicht fehlen. Ergänzt wird der Park durch ein Pflasterlabyrinth und einen Heckenirrgarten.




Knapp eine Million Besucher lassen sich mittlerweile pro Jahr verzaubern und können bei einem gemütlichen Spaziergang eine Weltreise unternehmen. 2017 wird der Park das Herzstück der Internationalen Gartenausstellung sein, umfangreiche Arbeiten stehen in den kommenden Monaten an. Heute war der Park ein letztes Mal geöffnet, bevor er am 13. April feierlich neueröffnet wird.



 Gefeiert wurde dieser Tag mit einem großen Herbstfest, und bei Führungen erhielt man Einblicke in die teils spektakulären neuen Ideen, etwa eine Freilichtbühne oder eine Seilbahn, mit der man über den Park schweben kann. Das Wetter war, nun ja, nennen wir es mal "suboptimal", aber das konnte uns nicht abschrecken. Ein paar Impressionen hab ich mitgebracht:





1 Kommentar:

Frau Tonari hat gesagt…

Schöne Aufnahmen sind das trotz des nebligen und feuchten Wetters geworden.